Die Schlossgeschichte
 

Die Schlossgeschichte ist in dem Buch „ Im Schatten der Titanen“ nachzulesen.
Im Jahre 1808 heiratet Wilhelm Maximilian von Pappenheim, Kammerherr des Herzogs Karl August von Weimar, fast 40-järhrig, die gerade 18-jährige Diana, Hofdame der Erbgroßherzogin von Ollwiller. Diana folgt ihrem Gemahl jedoch nicht nach Stammen, sie fürchtete die Einsamkeit des Landlebens.

Das Ehepaar und ihre zwei (gerade) geborenen Söhne wurden 1808 vom König von Westfalen, Jérome Bonaparte, jüngster Bruder des großen Feldherrn Napoleon, an den Hof von Kassel befohlen. Pappenheim wurde zum Grafen und ersten Hofmarschall und Diana als Palastdame in den Hofstaat benannt. Diana, jetzt Gräfin, verliebte sich heimlich in den jungen König. Der Graf von Pappenheim erkrankte bald danach an einem Nervenleiden und ging nach Stammen zurück.

Am 07.09.1811 brachte Diana, Jenny, das Kind ihrer Liebe zur Welt. Pappenheim erkannte Jenny als eheliche Tochter an. Die Geliebten bekamen noch eine Tochter (Pauline), die aber bereits einen Tag nach ihrer Geburt in ein Kloster nahe Paris gebracht wurde, wo sie aufwuchs. Danach wurde die eheliche Trennung offiziell bekannt gegeben und Diana ging mit ihrer Tochter Jenny zurück nach Weimar.

Graf Pappenheim starb bald danach und die beiden Söhne blieben Gutsherren im Schloss Stammen. Bis 1946 war das Schloss im Besitz derer von Pappenheim. Das Schloss wurde 1770 zur Zeit Sophie Florentine Anna von Pappenheims und ihres Mannes Christoph von Pappenheim gebaut.
 

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